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02.02.2016 | News biha | Zurück

„On“, nicht „off“ trotz Tiefsttemperaturen: Wie man Hörsysteme vor Frost und Schnee schützt

Mainz, 21. Januar 2016. Dass Hitze für elektronische Geräte schädlich sein kann, ist allgemein bekannt. Aber auch der Winter mit Tiefsttemperaturen fordert Geräte mit Digitaltechnik heraus. Die Bundesinnung der Hörakustiker (biha) gibt Tipps, wie man mit Hörsystemen gut durch die kalte Jahreszeit kommt.

„Bei niedrigen Temperaturen und Frost lassen Batterien für gewöhnlich schneller nach. Am besten hat man immer genügend Reservebatterien dabei und wärmt sie vor dem Einsetzen ins Gerät kurz in der Hand an“, rät Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha), selbst Hörakustik-Meisterin. „Auch Kondenswasser setzt Batterien zu und kann außerdem die Elektronik in den Hightech-Geräten schädigen. Hörsysteme sollten deshalb nicht an kalten Stellen, wie zum Beispiel im parkenden Auto, liegen gelassen werden“, sagt Frickel weiter. „Hörsystemträger, die sich im Winter viel und gern im Freien aufhalten, sollten eine Mütze oder Ohrenschützer tragen. Diese halten nicht nur den Kopf schön warm, sondern schützen auch die feine Elektronik im Hörsystem vor Kälte und Schnee“, rät die Präsidentin. Sollte das Hörsystem bei einer Rodelpartie oder Schneeballschlacht dennoch einmal feucht geworden sein, legt man es zum Trocknen am besten in eine speziell für Hörsysteme vorgesehene Trockenstation oder einen sogenannten Trockenbeutel. Auf der Heizung, im Backofen oder der Mikrowelle haben Hörsysteme nichts zu suchen. Auch das Trockenföhnen ist keine geeignete Maßnahme.

„Für Wintersportler und Menschen, die gern die Winterzeit draußen genießen, sind wasserresistente, beziehungsweise wasserfeste Hörsysteme geeignet. Diese schützen nicht nur vor Schweiß, Spritz- und Kondenswasser, sondern können sogar unter der Dusche, beim Baden, Schwimmen oder Skifahren getragen werden“, empfiehlt Marianne Frickel. Bei Fragen zu passenden Geräten berät der Hörakustiker des Vertrauens. Dieser nimmt auch die empfohlenen kostenfreien, regelmäßigen Wartungen und die fachgerechte Reinigung des Hörsystems vor. Außerdem erhalten Winterurlauber bei Fachmann passende Reservebatterien für das Hörsystem, die in keinem Winter-Reisegepäck fehlen dürfen.

Hintergrund zum Hörgeräteakustiker-Handwerk
Mit 5.900 Hörakustiker-Betrieben und ca. 14.500 Hörakustikern versorgt das Hörakustiker-Handwerk ca. 2,5 Millionen Menschen in Deutschland mit qualitativ hochwertigen, volldigitalen Hörsystemen. Die Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR vertritt die Interessen der Hörakustiker in Deutschland.

V.i.S.d.P.:
Bundesinnung der Hörgeräteakustiker (biha) KdöR
Wallstraße 5, 55122 Mainz
Internet: www.biha.de
Telefon: 06131 965 60-28
Dr. Juliane Schwoch
E-Mail: schwoch@biha.de

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